Jahresberichte

Hier finden Sie die Bangladesch-Kapitel aus den Jahresberichten von
Amnesty International im PDF-Format

Bangladesh and Myanmar map

25. Mai 2018: Jahresbericht 2017/18 (Bangladesch)

Bangladesch nahm 2017 mehr als 655000 Rohingya-Flüchtlinge auf, die aus dem myanmarischen Staat Rakhine vertrieben worden waren. Menschenrechtsverteidiger waren Schikanen und Einschüchterungen ausgesetzt. Die Rechte auf Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit blieben 2017 eingeschränkt. Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans- und Intergeschlechtliche wurden nach wie vor schikaniert und festgenommen. Die Sicherheitskräfte schützten die indigene Bevölkerung in den Chittagong Hill Tracts nicht vor Gewalt. Erfreulich war, dass die extreme Armut nach einem Jahrzehnt anhaltenden Wirtschaftswachstums zurückging.

Lesen Sie hier das komplette Kapitel aus dem Jahresbericht 2017 (deutsch) oder Jahresbericht 2017 (englisch).

Students protest outside college, Dhaka, Bangladesh

31. Mai 2016: Jahresbericht 2016 (Bangladesch)

Zahlreiche Personen wurden bei Brandbombenanschlägen getötet, die im Zusammenhang mit Protestaktionen gegen die Regierung auf Linienbusse und andere Fahrzeuge verübt wurden. Hunderte Anhänger der Opposition wurden – teils aus politischen Gründen – unterschiedlich lang in Gewahrsam gehalten. Die unabhängigen Medien gerieten unter starken Druck, und das Recht auf freie Meinungsäußerung war eingeschränkt. Mindestens neun säkular orientierte Blogger und Verleger wurden tätlich angegriffen; fünf von ihnen erlagen ihren Verletzungen. Mehr als 40 Personen wurden Opfer des Verschwindenlassens.

Lesen Sie hier das komplette Kapitel aus dem Jahresbericht 2016 (deutsch) oder Jahresbericht 2016 (englisch)

Activists in Dhaka, Bangladesh commemorating the Stop Torture global week of action. Activities included petition signing with a theatre group, a march, and an after party.<br /> On 26 June, International Day in Support of Victims of Torture, we stand in solidarity with all those whose lives have been marked by torture. We demand that governments stop torturing their citizens and ensure that survivors get justice.<br /> All over the world, Amnesty activists are taking to the streets to demand justice for torture survivors and all those whose lives have been marked by torture.

Activists in Dhaka, Bangladesh

1. Mai 2015: Jahresbericht 2015 (Bangladesch)

Zahlreiche Personen wurden Opfer des Verschwindenlassens. Journalisten und Menschenrechtsverteidiger waren weiterhin Angriffen und Drangsalierungen ausgesetzt. Gewalt gegen Frauen stellte eines der größten Menschenrechtsprobleme dar. Polizei und andere Sicherheitskräfte wendeten Folter an, ohne dafür zur Verantwortung gezogen zu werden. Aufgrund der mangelhaften Sicherheitsvorkehrungen an ihren Arbeitsplätzen waren in Fabriken Beschäftigte nach wie vor großen Gefahren ausgesetzt. Mindestens ein Mann wurde hingerichtet, ohne dass ihm das Recht eingeräumt worden war, gegen sein Todesurteil Rechtsmittel einzulegen.

Lesen Sie hier das komplette Kapitel aus dem Jahresbericht 2015 (deutsch)

6. Dezember 2014: Jahresbericht 2014 (Bangladesch)

Dutzende Menschen verschwanden gewaltsam. Journalisten und Menschenrechtsverteidiger wurden weiter angegriffen und drangsaliert. Gewalt gegen Frauen stellte eine besonders große Sorge dar. Die Polizei und andere Sicherheitskräfte wandten Folter an, ohne Strafverfolgung fürchten zu müssen. Fabrikarbeiter lebten weiter unter dem Risiko gefährlicher Sicherheitsstandards an ihrem Arbeitsplatz. Mindestens eine Person wurde ohne das Recht auf Berufung gegen die Todesstrafe hingerichtet.

Lesen Sie hier das komplette Kapitel aus dem Jahresbericht 2014 (englisch)

22. Mai 2013: Jahresbericht 2013 (Bangladesch)

Im Jahr 2012 sollen etwa 30 außergerichtliche Hinrichtungen vollzogen worden sein. Die Sicherheitskräfte waren an Folter und anderen Misshandlungen sowie mindestens zehn Fällen des Verschwindenlassens beteiligt. Politisch motivierte Gewalt hatte den Tod von mindestens vier Männern zur Folge. Frauen waren weiterhin Opfer unterschiedlicher Arten von Gewalt. Die Regierung gewährte indigenen Gemeinschaften keinen Schutz vor Angriffen durch bengalische Siedler. Mindestens 111 Arbeiter starben bei einem Brand in einer Fabrik. Einige von ihnen sollen ums Leben gekommen sein, weil Aufseher der Fabrik sie daran hinderten, das Gebäude zu verlassen. Mehr als 20 buddhistische Tempel und Klöster, ein Hindu-Tempel und viele Häuser und Geschäfte von Buddhisten wurden während eines religiös motivierten Angriffs in Brand gesetzt. Mindestens 45 Personen wurden zum Tode verurteilt.

Lesen Sie hier das komplette Kapitel aus dem Jahresbericht 2013 (deutsch)

Jahresbericht 2012 (deutsch)

Jahresbericht 2011 (deutsch)

Jahresbericht 2010 (deutsch)

 

11. Dezember 2018