Aktuelles

27. Dezember 2022 Am Montag, den 26. Dezember 2022, erhielt Amnesty International Indonesien Berichte über die Ankunft eines Bootes mit mindestens 180 Rohingya-Flüchtlingen in Aceh Besar. Lokale Quellen sagten, dass die meisten der Flüchtlinge aufgrund des Hungers und der wochenlangen Seefahrt krank seien. Wenige Tage zuvor war bereits ein Boot mit 57 Rohingya-Flüchtlingen eingetroffen, das angeblich eine ähnliche Route von Bangladesch genommen hatte. Amnesty International Indonesien hat Kenntnis von mindestens einem weiteren Boot, das noch auf See ist. Am 15. und 16. November kamen 229 Rohingya-Flüchtlinge in Aceh an. Recent arrivals of Rohingya refugees highlight deteriorating conditions at home and camps

21. Dezember 2022 Nachdem der UN-Sicherheitsrat heute eine längst überfällige Resolution verabschiedet hat, die ein Ende der Gewalt und die sofortige Freilassung aller willkürlich inhaftierten Personen forderte, sagte die Generalsekretärin von Amnesty International Agnes Callamard: “Mit der Verabschiedung dieser Resolution hat der Sicherheitsrat endlich einen kleinen, aber wichtigen Schritt unternommen Schritt getan, um die schreckliche Situation in Myanmar anzuerkennen. Der Rat muss nun mit regelmässigen öffentlichen Sitzungen folgen und seinen Forderungen mit weiteren Resolutionen nach Kapitel VII Nachdruck verleihen.” UN security council resolution a small but important step in addressing human rights crisis

9. Dezember 2022 Das UNHCR meldete für das Jahr 2022 eine Versechsfachung der Zahl der Rohingya, die sich auf die riskante Reise von Myanmar und Bangladesch aus auf den Seeweg gemacht haben. 119 Menschen wurden als tot oder vermisst gemeldet. Die regionalen Behörden haben sich verpflichtet, die Koordinierung von Such- und Rettungsaktionen für Boote in Seenot zu verbessern. Southeast Asian governments must provide care, refuge for Rohingya stranded at sea

15. November 2022 Amnesty International fordert Freilassung von Klimaaktivist in Bangladesch. Tausende Aktive von Amnesty International weltweit setzen sich ab dieser Woche mit dem Amnesty-Briefmarathon für die Freilassung eines Klimaaktivisten in Bangladesch ein. Der Ingenieur und Klimaaktivist Shahnewaz Chowdhury wurde im Mai 2021 verhaftet, nachdem er auf Facebook das umweltschädliche Kohlekraftwerk Banshkali kritisiert hatte. In seinem Beitrag verurteilte er, dass zwölf Menschen bei dem Protest gegen das Kraftwerk ums Leben gekommen waren, und rief junge Menschen auf, sich diesem Unrecht zu widersetzen. Daraufhin reichte das Unternehmen Klage wegen „Verbreitung falscher und beleidigender Informationen“ ein. Auf der Grundlage des „Digital Security Act“ drohen ihm in Bangladesch nun zehn Jahre Haft. Amnesty International fordert Freilassung von Klimarechtsaktivist in Bangladesch

Appellbrief_ShahnewazChowdhury

29. September 2022 Die Algorithmen des FacebookMutterkonzerns Meta und dessen rücksichtslose Gewinnmaximierung haben laut einem neuen Bericht von Amnesty International wesentlich zu den Gräueltaten des myanmarischen Militärs gegen die ethnische Gruppe der Rohingya im Jahre 2017 beigetragen. Amnesty International fordert von Meta Entschädigungszahlungen an die Betroffenen. META muss Entschädigung zahlen

16. September 2022 Dipti Rani Das, ein Teenager aus der hinduistischen Minderheitsgemeinschaft in Bangladesch, wurde am 28. Oktober 2020 wegen eines Facebook-Posts von der Polizei verhaftet und in eine Justizvollzugsanstalt gebracht, wo sie sechzehn Monate lang festgehalten wurde. Unter dem drakonischen Digital Security Act des Landes wurde sie wegen “Verletzung religiöser Gefühle” und “Vorantreiben der Verschlechterung von Recht und Ordnung” verhaftet, und es drohten ihr bis zu sieben Jahre Gefängnis. Dipti Rani Das wurde am 17. Februar 2022 gegen Kaution freigelassen und am 15. März 2022 aus der Haft entlassen. Teenage girl detained over Facebook post freed

 

10. Januar 2023