Pressemitteilungen

29.8.2019 National Register of Citizens in Assam

28.8.2019 Rohingya-Flüchtlinge in Bangladesch: Das Leid der Kinder


2018

Rohingya fleeing ethnic cleansing in Myanmar's northern Rakhine State arrive on a beach on Cox's Bazar, Bangladesh

Rohingya arrive at Cox’s Bazar, Bangladesh

12.11.2018: Rohingya-Flüchtlinge dürfen nicht in den Rakhine-Staat zurückgeschickt werden

Die Behörden von Bangladesch und Myanmar müssen sofort die Pläne stoppen, Rohingya-Flüchtlinge in den Rakhine-Staat zurückzuschicken, sagte Amnesty International heute. Eine erste Welle organisierter Rückkehr könnte schon am 15. November beginnen, wenn die Vereinbarung zwischen Bangladesch und Myanmar aus dem vergangenen Monat umgesetzt wird. Dieses genügt jedoch nicht internationalen Verpflichtungen. „Das ist ein rücksichtsloses Vorgehen, das Leben in Gefahr bringt“, sagte Nicholas Bequelin, der Regionaldirektor von Amnesty International für Ost- und Südostasien.
Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung: Rohingya Returns Plan Puts Thousands at Risk

12.11.2018: Angriff auf Meinungsfreiheit durch New Digital Security Act

Das New Digital Security Act von Bangladesch ist ein Angriff auf die Meinungsfreiheit, der noch repressiver ist als das Gesetz, das es ersetzt, sagte Amnesty International heute in einer Presseerklärung.

Von Asivechowdhury - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=71278058

Schülerprotest in Dhaka

17.08.2018: 100 Verhaftungen nach Schülerprotesten

Die Behörden Bangladeschs müssen die Niederschlagung von Protesten beenden, bei den bis heute fast 100 Personen verhaftet wurden. sagte Amnesty International heute. Zwei Wochen, nachdem Tausende von Schüler auf die Straßen von Dhaka gegangen waren und sicherere Straßen verlangt hatten, werden die Protestierenden scharfer Online-Überwachung und willkürlichen Verhaftungen unterzogen. Die Proteste hatten sich entzündet, nachdem zwei Schüler von zu schnell fahrenden Bussen getötet worden waren.

Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung: Nearly 100 arrests as crackdown on protests continue

08.08.2018: Shahidul Alam muss sofort und bedingungslos freigelassen werden

Die bangladeschischen Behörden müssen Shahidul Alam, einen bekannten Fotografen und Aktivisten, der am 5. August verhaftet wurde, sofort freilassen. Er hatte Al Jazeera ein Interview zu den laufenden Schüler- und Studentenprotesten gegeben, sagte Amnesty International heute.

Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung: Release photographer and end violent crackdown on student protests

Ehrenspalier der myanmarischen Armee in Naypyidaw beim Empfang einer thailändischen Delegation am 11. Oktober 2010

Ehrenspalier der myanmarischen Armee

26.6.2018: Amnesty-Bericht benennt Verantwortliche in Myanmar

Ein neuer Amnesty-Bericht dokumentiert Verbrechen gegen die Menschlichkeit an Rohingya und benennt 13 Verantwortliche aus den obersten Rängen von Militär und Polizei namentlich; darunter der Oberbefehlshaber der Armee von Myanmar.
Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung: Amnesty benennt Verantwortliche für Verbrechen gegen die Menschlichkeit Bangladesh/Myanmar

20.06.2018: Hilfe für Rohingya-Flüchtlinge dringend gefordert

Am Weltflüchtlingstag ruft Amnesty International die internationale Gemeinschaft dringend dazu auf, die internationale Hilfe für mehr als 900.000 Rohingya-Flüchtlinge in Bangladesch aufzustocken. Mehr als 200.000 Flüchtlinge sind aufgrund des Monsunwetters der Gefahr von Erdrutschen und Überflutungen ausgesetzt.
Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung: International assistance urgendtly needed for Rohingya refugees

12.06.2018: Vollständige Untersuchung extralegaler Hinrichtungen gefordert

Die Regierung Bangladeschs muss eine sofortige, unparteiische und effektive Untersuchung der Morde an mindestens 127 Personen durch die Rapid Action Batallion (RAB) der bangladeschischen Polizei einleiten. Amnesty International ruft die Regierung auf, die einer ungesetzlichen Tötung Verdächtigen vor ein ordentliches Zivilgericht ohne Möglichkeit der Todesstrafe zu bringen.
Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung: Launch a full investigation into alleged extrajudicial executions

22.05.2018: Bewaffnete Rohingya-Gruppe verantwortlich für Morde an Hindus

Eine bewaffnete Rohingya-Gruppe, die Gewehre und Schwerte schwangen, ist für mindestens eins und möglicherweise ein zweites Massaker an bis zu 99 Hindu-Frauen, -Männern und -Kindern verantwortlich. Außerdem werden sie für ungesetzliche Tötungen und Entführungen von Hindu-Dorfbewohnern im August 2017 verantwortlich gemacht, wie Amnesty International heute bekannt gab, nachdem sie eine detaillierte Untersuchung im Rakhine State von Myanmar durchgeführt hat.

Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung: New evidence reveals Rohingya armed group massacred scores in Rakhine State

05.04.2018: Rückkehr der Rohingyas muss sicher, freiwillig und würdig sein

Amnesty International rief die Regierung von Bangladesch bei einem Treffen mit der Premierministerin von Bangladesch, Sheikh Hasina, dazu auf, bei ihrer Verpflichtung zu bleiben, dass Rohingya-Flüchtlinge nur unter Bedingungen zurück geschickt werden dürfen, die sicher, freiwillig und würdig sind. Der Generalsekretär von Amnesty International, Salil Shetty, würdigte die Großzügigkeit, mit der das Land faste eine Million Rohingya-Flüchtlinge aufgenommen hat.
Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung: Rohingya refugees returns must be save, voluntary and dignified

12.03.2018: Militär stiehlt Land und baut Militärlagen auf verbrannten Rohingya-Dörfern

Der Rakhine-Staat von Myanmar wird in alarmierender Geschwindigkeit militarisiert, da die Behörden Militärlager bauen und Land niederwalzen, wo Rohingya-Dörfer erst vor wenigen Monaten niedergebrannt wurden. Augenzeugenberichte und Satellitenbilder belegen, wie sehr der Bau von Militärgebäuden zugenommen hat, seit die Dorfbewohner im Januar vor ethnischen Säuberungen geflohen sind.

Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung: Military land grab as security forces build bases on torched Rohingya villages

Wasser-Fest der Marma

06.03.2018:Offener Brief zu zwei Schwestern der Marma-Ethnie (Chittagong Hill Tracts)

Amnesty International bitte Sie um Ihre Aufmerksamkeit für die Sicherheit von zwei Schwestern aus der Marma-Ethnie, die seit dem 24. Januar im Rangamati Sadar-Krankenhaus festgehalten und anschließend gewaltsam aus dem Krankenhaus gebracht wurden. Sie wurden am 15. Februar ihren Eltern übergeben.

Schreiben Sie bitte Briefe nach dieser Vorlage: Offener Brief zu Marma Sisters (engl.)

23.01.2018: Die Verlegung der Rückkehrvereinbarungen gibt des Rohingya-Flüchtlngen zeitweise Erleichterung

Die Bekanntgabe der Regierung von Bangladesch, sie wolle die Rückkehr der Rohingya-Flüchtlinge nach Myanmar verschieben, ist für Hunderttausende von ihnen, die derzeit in Bangladesch leben, eine willkommene Erleichterung, sagte Amnesty International heute. Würde man die Rückkehrvereinbarungen, wie sie in der vergangenen Woche abgeschlossen wurde, in der gegenwärtigen Form umsetzen, würde das die Sicherheit und die Rechte von mehr als 650.000 Rohingya in Gefahr bringen, die im letzten Jahr vor einem brutalen Zugriff des Militärs flohen.
Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung: Postponing returns arrangement provides temporary relief for Rohingya refugees


2017

22.11.2017: Rückkehr von Rohingya unvorstellbar bis das Apartheit-System abgeschafft ist

Als Reaktion auf die Nachricht, die Regierungen von Myanmar und Bangladesch hätten eine Vereinbarung geschlossen, nach der fast eine Milion Rohingya-Flüchtlinge, die gegenwärtig in Bangladesch laben, zurück geschickt werden sollten, sagte der Direktor für Flüchlings- und Migrantenrechte, Charmain Mohamed: „Solange genaue Details nicht bekannt gegeben wurden, ist das Reden von Rückkehr noch vollkommen verfrüht, und das zu einer Zeit, in der Rohingya-Flüchtlinge weiter täglich nach Bangladesch überwechseln, um vor ethnischen Säuberungen in Myanmar zu entkommen.“
Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung: Rohingya returns unthinkable until apartheid system is dismantled

07.11.2017: Eines der ärmsten Länder der Welt sieht sich mit ethnischen Säuberungen vor seiner Tür konfrontiert

Vielleicht sind sie für den Moment dem Ünglück entkommen, aber ihr Leiden hält an. Während der letzten beiden Monate überquerten mehr als 600.000 Rohingya-Flüchtlinge die Grenze von Myanmar, als bekannt als Burma, um in Bangladesch Schutz zu suchen. Seit dem Genozid in Ruanda hat sich keine humanitäre Krise so schnell und in solch einem Ausmaß entwickelt. Wenn man die Hunderttausende mitzählt, die schon hier leben, nachdem sie von frühreren Wellen der Gewalt im Rakhine State vertrieben wurden, gibt es jetzt mehr als eine Million Rohingya-Flüchtlinge in Bangladesch.
Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung: One of the world’s poorest countries confronts ethnic cleansing on its doorstep

20.10.2017: Geberländer müssen sich zu Spenden für Rohingya-Flüchtlinge verpflichten

Mehr Länder müssen aufstehen und ihre Unterstützung für Rohingya-Flüchtlinge in Bangladesch anbieten, die sich inmitten einer beispiellosen humanitären Krise befinden, sagte Amnesty International heute. Das Treffen hochrangiger Vertreter von Geberländern im Hauptquartier der Vereinten Nationen in Genf am Montag muss Verpflichtungen für neues Geld beinhalten, auch von Ländern in der Region, um die steigenden Zahlen von Rohingya-Flüchtlingen, die im Distrikt Cox’s Bazar in Bangladesch Schutz gesucht haben, zu unterstützen.
Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung: Donors must pledge support for Rohingya refugees

20.07.2017: Menschenrechtsaktivist in Bangladesch inhaftiert

Die Malaiischen Behörden müssen sofort einen angesehenen Menschenrechtsaktivisten und früheren Gewissensgefangenen aus Bangladesch freilassen und ihm erlauben, an einer Konferenz über die Todesstrafe teilzunehmen und dort zu sprechen, sagte Amnesty International heute. Die Malaiischen Behörden inhaftierten heute Morgen am Flughaven von Kuala Lumpur Adilur Rahman Khan, den Geschäftsführer von Odikar, einer führenden Menschenrechtsorganisation in Bangladesch, als er im Land ankam, um auf einer Konferenz über die Todesstrafe zu sprechen.
Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung: Bangladeshi human rights activist detained

05.06.2017: Bangladesch muss bösartige Gewalt des Mobs gegen Indigene untersuchen

Die bangladeschischen Behörten müssen diejenigen zur Verantwortung ziehen, die für einen bösartigen Angriff des Mobs auf indigenen Völker in den Chittagong Hill Tracts (CHT) verantwortlich sind. Bei dem Angriff wurde Hunderte Häuser angezündet und mindestens eine Person getötet, sagte Amnesty International. Die Organisation ist auch tief besorgt über Berichten, dass Soldaten exzessive Gewalt gegen friedlich Protestierende anwandten, die nach Gerechtigkeit gegenüber diesem Angriff verlangten, und dass Polizei und Soldaten, die während der ursprünglichen Angriffe anwesend waren, nicht intervenierten, um die Indigenen zu schützen.
Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung: Bangladesh: Investigate vicious mob violence against Indigenous People

25.4.2017: Ein Jahr nach den Morden an Xulhaz Mannan und Mahbub Rabbi Tonoy

„Ich komme vielleicht nicht mehr. Ich habe Angst. Man musste von einem Ort zum anderen fliehen aus Furcht, von den Extremisten abgeschlachtet zu werden. Wenn irgendwas in der Art noch einmal passiert, habe ich nicht mehr die Kraft oder die Fähigkeit, Dinge wie du zu tun.“ Ich habe im letzten Jahr viele Nachrichten wie diese von anderen LGBT-Aktivisten (lesbisch, schwul, bisexuell und transsexuell) aus Bangladesch erhalten. Am 25. April 2016 wurde Xulhaz Mannan udn Mahbub Rabbi Tonoy gnadenlos von Extremisten ermordet, weil sie sich für die Rechte von LGBT in Bangladesch einsetzen.
Lesen Sie hier die vollständige Dokument: One year after the murders of Xulhaz Mannan and Mahbub Rabbi Tono

02.03.2017: Bangladesch: Man aus langer geheimer Haft entlassen

Die Freilassung in dieser Woche eines Mannes, der mehr als sechs Monate lang ohne Kontakt zur Außenwelt in Haft war, nachdem er offensichtlich von Sicherheitskräften entführt worden war, ist ein Schritt nach vorn. Aber die bangladeschischen Behörden müssen sofort das Schicksal und den Aufenthaltsort zweier weiterer Männer bekannt geben, die sich noch in geheimer Haft befinden, sagten Amnesty International und Human Rights Watch heute.

Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung: Bangladesh: Man Released from Long Secret Detention

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1. September 2019